Grundeinkommen und Idee für Motivationsverein

Grundsätzliche Diskussionsthemen zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Grundeinkommen und Idee für Motivationsverein

Beitragvon Sabine » 30. August 2009, 07:55

Hallo Leute,

ich möchte das bedingungslose Grundeinkommen, weil nur der Kunde als König diese Wirtschaftskrise stoppen kann.

Nicht umsonst heißt es: Der Kunde ist König

Jeder Arbeitgeber der einem Mitarbeiter z. B. 2000 Euro Brutto zahlt, zahlt in Wirklichkeit 4000 Euro Lohnkosten. Darin sind ca. 1.000 bis 2.000 Euro für Büromöbel, Schreibtisch, usw. enthalten. Der Arbeitnehmer bekommt aber in Wirklichkeit nur 1000 Euro Nettoverdienst raus. Der Staat kassiert von 4000 Euro dazu aber ca. 1.500 bis 2.000 Euro.

Keine Firma zahlt in Wirklichkeit Steuern. Alle Steuern muß der Endverbraucher zahlen. Zusätzlich zur Umsatzsteuer kommen noch die vielen versteckten Steuern dazu.

Ein Arbeitnehmer gibt aus dieser Sicht von seinem Arbeitsplatz 1000 bis 2000 Euro an den Staat ab und muß für jede Ware so im Schnitt noch zusätzlich 50 % Steuern zahlen. Das heißt mal grob überschlagen, dass er von den 1000 Euro Nettoverdienst auch noch 500 Euro incl. versteckter Steuern an den Staat bezahlt.

So hat er aber nur eine tatsächliche Kaufkraft von 500 Euro. So entsteht deshalb auch die Wirtschaftskrise.

Berechnung:
Kosten für einen Arbeitsplatz = 4000 Euro
abzüglich Kosten für Büromöbel u. Maschinenplätze = 1000 bis 2000 Euro
abzüglich Kaufkraft des Kunden = 500 Euro (Nettoverdienst 1000 Euro abzüglich 50 % Umsatzsteuer und versteckten Steuern)
Staat hat das Geld = 1000 bis 2000 Euro
Staat hat Umsatzsteuer = 500 Euro

Wie soll ein Kunde als König ein Land regieren, wenn er kein Geld hat? Was macht die Bundesregierung mit 1500 bis 2500 Euro? Es wäre doch besser, wenn davon der Kunde ein Grundeinkommen von 1000 Euro monatlich bekommen würde. Die Wirtschaftskrise wäre damit gestoppt. Der Staat hätte dann immer noch 500 bis 1500 Euro. Am besten wäre es aber wenn es noch ein zusätzliches Grundeinkommen von 300 Euro geben würde für Spenden, so dass jeder Bürger selbst entscheiden kann, wem er hilft. Dann hätte der Staat immer noch 900 bis 1200 Euro. Leider wird das Geld für Politiker dann weniger.

Für diese Spende von 300 Euro könnte man dann auch eine Verteilung machen:

Patenschaft für den Wald und Naturschutz 50 Euro
Patenschaft für eine arme Familie in Deutschland 50 Euro
Patenschaft für eine arme Familie im Ausland 50 Euro
Patenschaft für ein Waisenkind 50 Euro
Patenschaft für einen Landwirt 50 Euro (mit Bedingung)
Patenschaft für Tierschutz 50 Euro

Bemerkung zur Patenschaft für einen Landwirt:
Ein Acker muß nach der Ernte 3 Jahre ruhen und kann erst im 4. Jahr wieder bepflanzt werden. Damit dem Landwirt aber keine Ausfälle entstehen, kann er von der Patenschaft leben. Es darf einfach kein Gift in die Erde kommen, sonst gibt es irgendwann keine Lebensmittel mehr. Die Natur kann sich selbst helfen, wenn man zwischen mehreren Äckern Bäume und Sträucher für Nutztiere wie Marienkäfer, Insekten und Vögel pflanzt. Das heutige Obst und Gemüse hat nicht mehr diese vielen Nährstoffe wie vor vielen Jahren.

Zu diesem Grundeinkommen braucht es aber auch mündige Bürger, die mit ihrem Geld sinnvoll umgehen. Es kann nicht sein, dass man mit mehr Geld dann mehr Fernseher, Hifi-Anlagen, Autos, CDs und Computerspiele kauft. Hierfür müßte man einen Motivationsverein für Selbstmanagement, Lebensgestaltung, Finanzplanung, Zeitplanung, Selbsthilfe, Motivationspiel mit Zielverträgen und Siegerurkunden, usw. einsetzen.

Dieser Motivationsverein wird von der Bundesregierung durch Mitgliedsbeiträge von monatlich 100 Euro finanziert. Zu diesem Motivationsverein gibt es dann eine klare Übersicht über 12 Lebens- und Kostenbereiche. Jeder Mensch lernt dabei sich selbst zu regieren und wird mehr und mehr seiner Selbstverantwortung bewußt. Lebenslanges Lernen ist dabei sehr wichtig. Das heutige Schulsystem geht maximal bis zur 8. Klasse des Gymnasiums - das sind 13 Jahre Schulzeit. Hier aber wird die Schulzeit nicht beendet. Es gibt zwar einen Grundabschluß, aber auch nach dieser Schulzeit wird weiter gelernt.

Jeder Mensch wäre somit in einem sozialen Umfeld mit Menschen, die ihn in Notzeiten wieder aufrichten. Langzeitarbeitslose und Obdachlose gibt es einfach nicht mehr

Im Kapitel 7. Beruf und Bildung wäre z. B. ein Menü, in dem eine Bürokauffrau für ihren Beruf ein eigenes Menü aufbaut mit sämtlichen Möglichkeiten der Weiterbildung, Kurse, usw. Dazu bräuchte man dann ein spezielles Lernprogramm, dass täglich das Wissen abfrägt. Um das ganze Lernprogramm lustiger zu gestalten, könnte man daraus auch ein Spiel machen, indem jede richtige Antwort ein Baustein für ein Haus ist. Ziel wäre ein fertig gestelltes Haus im Rohbau. Das wäre dann das Grundwissen. Die Hauseinrichtung mit Möbeln wäre dann Wissen für Fortgeschrittene. Das Spitzenwissen wäre dann ein Haus mit großem Garten und Naturbadeteich, usw. Wenn man in diesem Lernspiel aber einige Zeit nichts macht, dann wird aus dem Haus eine Ruine.

Bitte könnten Sie mal darüber nachdenken. Im voraus vielen Dank. Weitere Infos unter: http://www.zeitzuleben.de/blog/entry/13 ... erden.html

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Wörle
Sabine
 

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