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Partei sozial gerechter Demokratie • Thema anzeigen - Geld und Selbstbeschränkung

Geld und Selbstbeschränkung

Grundsätzliche Diskussionsthemen zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Geld und Selbstbeschränkung

Beitragvon MatthiasDilthey » 18. Februar 2012, 11:09

Ein Aufsatz von Matthias Dilthey
16.02.2011



Wozu brauchen wir Geld?

Oberflächlich betrachtet lautet die Antwort „um einkaufen zu können“. Denn „Einkaufen“ bedeutet eine Tätigkeit zur Beschaffung von Waren/Produkten gegen Geld.1
Jede andere Beschaffungsart von Waren/Produkten ist z.B. Tausch, Schenkung, Erbschaft, Diebstahl oder Entnahme aus der Natur.
Eine andere mögliche Antwort könnte lauten, dass Geld im praktischen Gebrauch ein Zwischentauschmittel ist, das sich von anderen Tauschmitteln dadurch unterscheidet, dass es nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sondern auf Grund allgemeiner Akzeptanz zu weiterem Tausch eingesetzt werden kann.2
Geld hat Zahlungsmittelfunktion, ist Wertaufbewahrungsmittel, Wertmaßstab und Recheneinheit, lehrt uns die gängige Volkswirtschaftslehre.

Dass allerdings Geld überhaupt notwendig ist, wurde und wird von einigen namhaften Ökonomen, Staatstheoretikern und Philosophen bestritten.3 Ein Teil dieser Querdenker sehen die Lösung unserer derzeitigen ökonomischen, sozialen und ökologischen Krise in einer geldfreien Neuauflage des Kommunismus. Zwar gehen alle, also auch diejenigen, die Geldfreiheit ohne Kommunismus propagieren, von einer notwendigen Umorientierung und einer unabdingbaren Änderung des Sozialverhalten der Menschen aus. Doch wie sollen diese Umorientierungen und Änderungen überhaupt aussehen?


Fremd- und Selbstbeschränkung?

Die moderne Volkswirtschaftslehre übersieht völlig, dass Geld neben den vier oben4 aufgeführten Funktionen für die Mehrzahl der Menschen zusätzlich noch die Eigenschaft der Fremd- und Selbstbeschränkung hat.

Wobei die Fremdbeschränkung die Menschen und Arbeitskräfte an die Bedingung der globalisierten Märkte und den Verwertungsinteressen der Kapitalmärkte anpassen soll.

Ob die Konzepte zur finanziellen Fremdbeschränkung z.B. „Lohnverzicht“ oder „Agenda 2010“ heißen, stets sind sie darauf ausgerichtet, den Menschen dem Markt anzupassen und die Kosten des Sozialen bis an die Grenze des Erträglichen zu reduzieren, ohne dabei allerdings das Prinzip des Sozialstaates grundsätzlich in Frage zu stellen.5
Wie weit sich die Menschen durch monetäre Fremdbeschränkung drücken lassen, wird z.Z. Europaweit durch die Einführung der sogenannten „Schuldenbremsen“ erprobt. Denn schließlich wird ja gerade heute der (abgespeckte) Sozialstaat gebraucht, um die Menschen gefügig zu halten. Entscheidend ist hierbei allerdings, dass Bürgerfreiheiten und Möglichkeiten demokratischer Mitbestimmung, die sich in den Jahren der Toleranz und wirtschaftlichen Massenwohlstands entwickeln konnten, im Zuge dieser Modernisierung des Sozialstaates sukzessive – gezielt oder zufällig – radikal abgebaut und minimiert werden.

Daher wäre aus emanzipatorischer und menschenrechtlicher Sicht ein Verlust zumindest der monetären staatlichen Fremdbeschränkung durchaus zu begrüßen.
Anders hingegen sieht es bei einer eventuell fehlenden Selbstbeschränkung aus.


Da bekanntermaßen die ökologischen, ökonomischen, körperlichen und mentalen Ressourcen begrenzt sind, ist ein nachhaltiges Leben ohne Beschränkungen nicht möglich. Fordert man erfolgreich einen Wegfall der Fremdbeschränkung, ist das Leben ohne Selbstbeschränkung nicht möglich oder jedenfalls nur von kurzer Dauer.
Doch lehrt uns die Erfahrung, dass sich der heutige Mensch mit Selbstbeschränkung sehr schwer tut. Diese Aussage lässt sich durch zahlreiche aus dem Leben gegriffene Beispiele belegen. Diese fehlende Selbstbeschränkung fängt heute beim „Koma-Saufen“ an, geht über „Heizen bei offenem Fenster“, „Licht unnötig brennen lassen“, „Wegwerf-Mentalität“, „Überschuldung durch sinnlosen Konsum“ und endet bei „Gier und Raffsucht“.
Mit anderen Worten: Viele der heutigen Menschen haben einen Hang zur Maßlosigkeit!

Aber auch unsere sogenannten „Eliten“ aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik leiden massiv unter einem Mangel an Selbstbeschränkung. Denn Selbstbeschränkung bedeutet auch, nicht alles zu machen, was technisch, wirtschaftlich oder macht-taktisch möglich ist.
In diesem Sinn ist nicht verständlich, wozu wir offensichtlich unbeherrschbare Technologien wie z.B. Ölplattformen zu Tiefsee-Bohrungen, Gen- und Atomtechnik zulassen können. Wozu brauchen wir solche Nichtsnutze, die ihre Doktorarbeit fälschen, um in der Politik leichter Karriere machen zu können? Und in der Wirtschaft haben wir Manager und Führungskräfte zu Hauff, denen bezüglich ihrer Saläre wenigstens etwas mehr Selbstbeschränkung gut zu Gesicht stehen würde.6

Selbstbeschränkung kann aber nicht nur durch „etwas nicht zu tun“ ausgeführt werden; Selbstbeschränkung kann auch bedeuten, „tätig zu werden“. Beispielsweise ist es ein Zeichen mangelnder Selbstbeschränkung, wenn ein Pharma-Unternehmen ein wirksames Arzneimittel entwickelt hat, dieses jedoch aus Marketing- oder Gewinngründen nicht auf den Markt bringt.7

Somit dürfte belegt sein, dass an eine Abschaffung des Geldes augenblicklich (noch) nicht zu denken ist. Nach Jahrzehnte langer Politik des egoistischen Neo-Liberalismus, einer von Maßlosigkeit gekennzeichneten Politik und Wirtschaft, sollten wir den Menschen die notwendige Zeit geben, sich auf einen Abbau der Fremdbeschränkung einzustellen und in Selbstbeschränkung zu üben.


Politik und Selbstbeschränkung

Der Amtseid für Minister, Bundeskanzler(in) und Bundespräsidenten lautet:8

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“9

Dieser Eid stellt die eigentliche Aufgabenbeschreibung der Regierungen völlig eindeutig klar: Sich um das Wohl der Menschen in Deutschland zu kümmern, und zwar um das Wohl aller Menschen in Deutschland.
Eine Regierung, die es zulässt, dass immer mehr Menschen unverschuldet in Armut abgleiten und andere immer reicher werden,
eine Regierung, die Gesetze erlässt, die reihenweise vom Verfassungsgericht gekippt werden,
eine Regierung, die es verursacht, dass immer mehr Menschen durch immer mehr Bürokratie und Gesetze gegängelt werden,10
mehrt den Nutzen für die Menschen nicht, wendet keinen Schaden vom Volk ab, missachtet das Grundgesetz, erfüllt ihre Pflicht nicht und übt Ungerechtigkeit.

Es wäre bereits viel gewonnen, wenn sich unser Bundespräsident, unsere Bundeskanzlerin, unsere Minister und nicht zuletzt unsere Beamten wenigstens in soweit in Selbstbeschränkung üben würden, dass dieser Personenkreis den Amtseid mit Respekt bedenkt.

Denn erst dann können wir Menschen erhoffen, dass uns zumindest etwas weniger Fremdbeschränkung auferlegt wird.
Als wirtschaftlich und politisch realisierbares Nahziel wäre m.E. die Einführung eines Emanzipatorischen Bedingungslosen Grundeinkommen11 anzugehen.

So könnte die monetäre Fremdbeschränkung weitgehend gemildert werden und wir könnten die nächste, wichtige Aufgabe angehen: Selbstbeschränkung üben!

1 Im Gegensatz zum Verkauf; das heißt zur Veräußerung von Ware gegen Geld; siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Einkauf_(Konsum) [11.02.2012]
2 http://de.wikipedia.org/wiki/Geld [11.02.2011]
3 Z.B. Franz Barwich, Wilhelm Weitling, Pierre Ramus, Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, Prof. Franz Hörmann
4 Erster Absatz, letzter Satz: Zahlungsmittelfunktion, Wertaufbewahrungsmittel, Wertmaßstab und Recheneinheit
5 Vergl. dazu Dilthey, Matthias (2008), „Demokratie, Freiheit, Auskommen und der emanzipatorische Sozialstaat“ http://dilthey-matthias.de/dokumente/do ... lstaat.pdf [12.02.2011]
6 Zu dieser Gruppe zählen vor allem diejenige, die soviel Geld erhalten, dass sie es nicht mehr sinnvoll ausgeben können und das Geld lediglich dazu nutzen, um die Nullen auf den Kontoauszügen zu zählen. Ob so ein Verhalten als pathologisch zu zählen ist, mögen andere entscheiden.
7 Es wurde hier bewusst darauf verzichtet, konkrete Belege zu liefern. Denn es ist nicht fair, bei der Vielzahl der Fälle fehlender Selbstbeschränkung nur einzelne zu benennen.
8 Artikel 56 GG und Artikel 64 Grundgesetz [16.02.2012]
9 Der Unterstrich bei „Wohle des deutschen Volkes“ ist eine Anmerkung des Autors und im Gesetzestext nicht vorhanden
10 Die Aufzählung ist beispielhaft, keinesfalls abschließend, zu verstehen
11 Verl. Dilthey, Matthias (2007) Das Dilthey-Modell zur Ausgestaltung eines Emanzipatorischen BGE [16.02.2012]
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
(Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie)
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Re: Geld und Selbstbeschränkung

Beitragvon Tine83 » 12. März 2013, 17:42

Gibt es ein "Update" ??
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Re: Geld und Selbstbeschränkung

Beitragvon Tine83 » 8. Mai 2013, 10:22

hm?
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