Grundlagen von Demokratien

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Grundlagen von Demokratien

Beitragvon MatthiasDilthey » 28. Juli 2013, 21:27

Nachdem wir in einer sehr bewegten Zeit leben; wir haben eine Bankenkrise, eine Staatsfinanzkrise, eine Drohnen-Affaire, eine Datenschutzkrise, eine "Dr.-Affaire", etliche sonstige Affairen; wird es mal wieder Zeit, einige Grundlagen der Demokratie aufzulisten.

1. Oberstes Gebot in jeglicher Demokratie-Form muss heißen: Eine Summierung von Dummheit ergibt noch lange keine Wahrheit.

2. Das Gegenteil von Dummheit ist Wissen und Kenntnis. Wissen und Kenntnis kann zur richtigen Entscheidung führen.

3. In jeglicher Demokratieform wird es Benachteiligte und Bevorzugte geben. Eine "demokratische Demokratieform" schafft den Ausgleich, dass keiner zu wenig hat und das "zu Wenig" denen genommen wird, die weitaus mehr haben, als sie benötigen. Alles Andere ist keine funktionierende Demokratie. Das nennt man dann z.B. Kommunismus oder Freie Marktwirtschaft.

4. Möchten wir demokratische Verhältnisse, müssen wir Möglichkeiten einräumen, Wissen zu erhalten (Transparenz) und gleichzeitig auch die Möglichkeit haben, das Wissen bei bestehender Transparenz aufnehmen zu können (Zeit!) und verarbeiten zu können.

5. Demokratien können viel aushalten, jedoch eines nicht: Ein gedanklicher Austausch der Demokraten muss unbelauscht möglich sein. Ein Staat, der den unbelauschten Austausch von Gedanken, und seien diese noch so abstrus, nicht ermöglicht, ist keine Demokratie.
MatthiasDilthey
 
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