Wirtschaftsmoral

Wirtschaftsmoral

Beitragvon MatthiasDilthey » 11. Januar 2012, 21:51

Im Gegensatz zur Moral in der Politik gestaltet sich Moral und Ethik im Wirtschaftsleben wesentlich differenzierter.

Während Politiker letztendlich nur den Bürgern verpflichtet sind, sind die Wirtschaftler den Bürgern im Allgemeinen (z.B. Umweltschutz), ihren Arbeitnehmern (Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen, Löhne), ihrem Unternehmen und den Aktionären verpflichtet.

Langfristig gesehen stellen diese Verpflichtungen in keinster Weise einen Widerspruch dar. Erst bei kurzsichtiger Firmenpolitik treten Interessenkonflikte auf. Und die werden um so größer, je kurzsichtiger die Denkensweise wird.
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
(Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie)
MatthiasDilthey
 
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