Sicherheit

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Beitragvon MatthiasDilthey » 11. Januar 2012, 22:12

Nachdem eine Erhöhung der Sicherheit in der Mehrzahl aller Fälle mit einer Einschränkung von persönlichen Freiheiten einhergeht, ist beim Thema „Sicherheit“ nicht nur ein besonders sensibles Vorgehen gefragt. Insbesondere sind auch philosophische und ethische Gesichtspunkte zu beachten.

Doch wie ist der richtige Mittelweg zu finden? Einen Lösungsansatz bietet die Übersetzung „Sicherheit“ in „Angstfreiheit“.

Denn „angstfrei“ kann nur jemand sein, wenn ausgewogene Rahmenbedingungen vorhanden sind.

Verbrechensprävention durch eine Verschärfung der Gesetze und eine Verstärkung der Überwachung ist der falsche Weg. Das lehren uns jedenfalls die Erfahrungen mit Stasi und SS.

Eine starke Steigerung der Aufklärungsquote bei gleichzeitiger Rücknahme der Überwachung wäre wohl eindeutig der bessere Weg.

Die Errichtung einer sicher verschlüsselten Gendatei auf möglichst breiter Basis würde sich dabei als sehr hilfreich erweisen. Dabei muß aber absolut sichergestellt sein, daß nur vom Gen auf die Datei, nicht jedoch von der Datei auf das Erbgut geschlossen werden kann.

Im Sinne einer rahmenbedingungsorientierten Politik gehören die Themen Terrorismus, Wirtschafts-, Beschaffungskriminalität und Vandalismus etc. in andere Themenbereiche.
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
(Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie)
MatthiasDilthey
 
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